quarta-feira, 10 de novembro de 2021

Katharina Winand & Andrea Ertl

 Schwipslied
Johann Strauss II

Mir ist auf einmal so eigen zumute
Irgendwas prickelt und kitzelt im Blute
Irgendetwas trägt mich weit
Weg in Himmels Seligkeit.
Und ich muss lachen, vor Glück muss ich lachen
Auch weil ich Lust hab was Dummes zu machen.
Fast könnt das ein Schwipserl sein
Doch es ist kein Schwips, oh nein!

Vorhin trank ich noch aus einem Glas
jetzt trink ich aus zwein, wie kommt den das
Und dann denk ich noch wenn ich nur wüßt
Hab ich heute schon geküsst?

Nein, nein, nein, nein, ha,ha,ha, hahaha
Mir ist auf einmal so ...

Hopssassa trala, oh ich weiss was ich weiss.
Alles steht schief herum, alles dreht sich im Kreis.
Alles was fest war ich merke es schon,
Das ist nicht mehr verlässlich es tanzt mir davon
Und wenn ich gehen will, dann schweb ich leicht
Bis ich endlich das Ziel, das ich will hab erreicht.

Ja, ja, ja, ja, hahaha hahaha
Mir ist auf einmal so ...
Ha,ha,ha, ha, ha Schwips, oh nein!


In einem kleinen Café in Hernals
Peter Herz & Herrmann Leopoldi


Ein kleines, gemütliches Vorstadtlokal
Das hab ich da neilich entdeckt
Fauteuils habn kan Samt und's Klavier kein Pedal
Und Kracherl, so heißt dort der Sekt
Im Grandhotel ist es mondäner
Doch da ist es tausendmol schöner!

In einem kleinen Café in Hernals
Spielt's Grammophon
Mit leisem Ton
An English-Waltz
Dort genügen zwei Mokka allein
Um ein paar Stunden so glücklich zu sei
In einem kleinen Café in Hernals
Klopft manches Herzerl hinauf bis zum Hals
Und gebn zwei Verliebte sich dort Rendezvous
Drückt der Herr Ober ganz diskret ein Auge zu

Die Tassen, die sind dort aus dickem Porzllan
Zerbrechlich so leicht sind sie nicht
Die Herzen hingegen sind sehr filigran
Und oft kommt es vor, dass eins bricht
An Zeitungen hams keine Spesen
Dort wird in den Augen gelesen

In einem kleinen Café in Hernals
Spielt's Grammophon
Mit leisem Ton
An English-Waltz
Dort genügen zwei Mokka allein
Um ein paar Stunden so glücklich zu sein
In einem kleinen Café in Hernals
Klopft manches Herzerl hinauf bis zum Hals
Und gebn zwei Verliebte sich dort Rendezvous
Drückt der Herr Ober ganz diskret ein Auge zu

Dort steht auf drei Füßen ein altes Billard
Man weiß nicht wozu überhaupt
Nur dann und wann spielt Carambol dort ein Paar
Massé-Stöße sind nicht erlaubt
Beim Schach fehlt ein Turm und der König
Dos kimmert die Leut draußen wenig

In einem kleinen Café in Hernals
Spielt's Grammophon
Mit leisem Ton
An English-Waltz
Dort genügen zwei Mokka allein
Um ein paar Stunden so glücklich zu sein
In einem kleinen Café in Hernals
Klopft manches Herzerl hinauf bis zum Hals
Und gebn zwei Verliebte sich dort Rendezvous
Drückt der Herr Ober olle beide Augen zu

Dein ist mein ganzes Herz
Franz Lehar


Dein ist mein ganzes Herz! Wo du nicht bist, kann ich nicht sein,
so, wie die Blume welkt, wenn sie nicht küßt der Sonnenschein!
Dein ist mein schönstes Lied, weil es allein aus der Liebe erblüht.
Sag' mir noch einmal, mein einzig Lieb, o sag' noch einmal mir:
Ich hab' dich lieb!

Wohin ich immer gehe, ich fühle deine Nähe.
Ich möchte deinen Atem trinken und betend dir zu Füßen sinken,
dir, dir allein!
Wie wunderbar ist dein leuchtendes Haar!
Traumschön und sehnsuchtsbang ist dein strahlender Blick.
Hör ich der Stimme Klang, ist es so wie Musik.

Dein ist mein ganzes Herz…

O lieb, so lang du lieben kannst - Ferdinand Freiligath & Franz Liszt

 Dietrich Fischer-Dieskau


O lieb', o lieb', so lang du lieben kannst!
O lieb', o lieb', so lang du lieben magst!
Die Stunde kommt, die Stunde kommt,
Wo du an Gräbern stehst und klagst.
Und sorge, dass dein Herze glüht
Und Liebe hegt und Liebe trägt,
So lang ihm noch ein ander Herz
In Liebe warm entgegenschlägt.
Und wer dir seine Brust erschliesst,
O tu ihm, was du kannst, zulieb!
Und mach' ihm jede Stunde froh,
Und mach' ihm keine Stunde trüb.
Und hüte deine Zunge wohl!
Bald ist ein hartes Wort entflohn.
O Gott, es war nicht bös gemeint;
Der andre aber geht und weint.
O lieb', o lieb' so lang du lieben kannst!

domingo, 31 de outubro de 2021

Suleika I & Ii - Schubert & von Wllemer by Elizabeth Schwarzkopf

Suleika I

Was bedeutet die Bewegung?
Bringt der Ost mir frohe Kunde?
Seiner Schwingen frische Regung
Kühlt des Herzens tiefe Wunde.
Kosend spielt er mit dem Staube,
Jagt ihn auf in leichten Wölkchen,
Treibt zur sichern Rebenlaube
Der Insekten frohes Völkchen.
Lindert sanft der Sonne Glühen,
Kühlt auch mir die heissen Wangen,
Küsst die Reben noch im Fliehen,
Die auf Feld und Hügel prangen.
Und mir bringt sein leises Flüstern
Von dem Freunde tausend Grüsse;
Eh’ noch diese Hügel düstern,
Grüssen mich wohl tausend Küsse.
Und so kannst du weiter ziehen!
Diene Freunden und Betrübten.
Dort wo hohe Mauern glühen,
Dort find’ ich bald den Vielgeliebten.
Ach, die wahre Herzenskunde,
Liebeshauch, erfrischtes Leben
Wird mir nur aus seinem Munde,
Kann mir nur sein Atem geben.


Suleika II


Ach, um deine feuchten Schwingen,
West, wie sehr ich dich beneide: 
Denn du kannst ihm Kunde bringen 
Was ich in der Trennung leide!
Die Bewegung deiner Flügel
Weckt im Busen stilles Sehnen; 
Blumen, Auen, Wald und Hügel 
Stehn bei deinem Hauch in Tränen.
Doch dein mildes sanftes Wehen 
Kühlt die wunden Augenlider;
Ach, für Leid müsst’ ich vergehen, 
Hofft’ ich nicht zu sehn ihn wieder.
Eile denn zu meinem Lieben, 
Spreche sanft zu seinem Herzen; 
Doch vermeid’ ihn zu betrüben 
Und verbirg ihm meine Schmerzen.
Sag ihm, aber sag’s bescheiden:
Seine Liebe sei mein Leben,
Freudiges Gefühl von beiden
Wird mir seine Nähe geben.

Litanei auf das Fest aller Seele - Schubert

Dietrich Fischer-Dieskau
Ruhn in Frieden alle Seelen,
Die vollbracht ein banges Quälen,
Die vollendet süssen Traum,
Lebenssatt, geboren kaum,
Aus der Welt hinüber schieden:
Alle Seelen ruhn in Frieden!
Liebevoller Mädchen Seelen,
Deren Tränen nicht zu zählen,
Die ein falscher Freund verliess,
Und die blinde Welt verstiess:
Alle, die von hinnen schieden,
Alle Seelen ruhn in Frieden!
Und die nie der Sonne lachten,
Unterm Mond auf Dornen wachten,
Gott, im reinen Himmelslicht,
Einst zu sehn von Angesicht:
Alle, die von hinnen schieden,
Alle Seelen ruhn in Frieden


Dashon Burton

Ruhn in Frieden alle Seelen,
Die vollbracht ein banges Quälen,
Die vollendet süssen Traum,
Lebenssatt, geboren kaum,
Aus der Welt hinüber schieden:
Alle Seelen ruhn in Frieden!
Liebevoller Mädchen Seelen,
Deren Tränen nicht zu zählen,
Die ein falscher Freund verliess,
Und die blinde Welt verstiess:
Alle, die von hinnen schieden,
Alle Seelen ruhn in Frieden!
Und die nie der Sonne lachten,
Unterm Mond auf Dornen wachten,
Gott, im reinen Himmelslicht,
Einst zu sehn von Angesicht:
Alle, die von hinnen schieden,
Alle Seelen ruhn in Frieden

quinta-feira, 28 de outubro de 2021

Schumann by Meghan Lindsay - Dia das mães

 

Süsser Freund, du blickest

Süsser Freund, du blickest
Mich verwundert an,
Kannst es nicht begreifen,
Wie ich weinen kann;
Lass der feuchten Perlen
Ungewohnte Zier
Freudig hell erzittern
In dem Auge mir!
Wie so bang mein Busen,
Wie so wonnevoll!
Wüsst ich nur mit Worten,
Wie ich’s sagen soll;
Komm und birg dein Antlitz
Hier an meiner Brust,
Will in’s Ohr dir flüstern
Alle meine Lust.
Weisst du nun die Tränen,
Die ich weinen kann,
Sollst du nicht sie sehen,
Du geliebter Mann?
Bleib an meinem Herzen,
Fühle dessen Schlag,
Dass ich fest und fester
Nur dich drücken mag.
Hier an meinem Bette
Hat die Wiege Raum,
Wo sie still verberge
Meinen holden Traum;
Kommen wird der Morgen,
Wo der Traum erwacht,
Und daraus dein Bildnis
Mir entgegen lacht.



An meinem Herzen, an meiner Brust

An meinem Herzen, an meiner Brust,
Du meine Wonne, du meine Lust!
Das Glück ist die Liebe, die Lieb ist das Glück,
Ich hab’s gesagt und nehm’s nicht zurück.
Hab überschwenglich mich geschätzt,
Bin überglücklich aber jetzt.
Nur die da säugt, nur die da liebt
Das Kind, dem sie die Nahrung giebt;
Nur eine Mutter weiss allein,
Was lieben heisst und glücklich sein.
O, wie bedaur’ ich doch den Mann,
Der Mutterglück nicht fühlen kann!
Du lieber, lieber Engel, Du
Du schauest mich an und lächelst dazu!
An meinem Herzen, an meiner Brust,
Du meine Wonne, du meine Lust!

Schumann by Wallis Giunta

 



Ich kann’s nicht fassen, nicht glauben

Ich kann’s nicht fassen, nicht glauben,
Es hat ein Traum mich berückt;
Wie hätt er doch unter allen
Mich Arme erhöht und beglückt?
Mir war’s, er habe gesprochen:
„Ich bin auf ewig dein“—
Mir war’s—ich träume noch immer,
Es kann ja nimmer so sein.
O lass im Traume mich sterben,
Gewieget an seiner Brust,
Den seligen Tod mich schlürfen
In Tränen unendlicher Lust.


Süsser Freund, du blickest

Süsser Freund, du blickest
Mich verwundert an,
Kannst es nicht begreifen,
Wie ich weinen kann;
Lass der feuchten Perlen
Ungewohnte Zier
Freudig hell erzittern
In dem Auge mir!
Wie so bang mein Busen,
Wie so wonnevoll!
Wüsst ich nur mit Worten,
Wie ich’s sagen soll;
Komm und birg dein Antlitz
Hier an meiner Brust,
Will in’s Ohr dir flüstern
Alle meine Lust.
Weisst du nun die Tränen,
Die ich weinen kann,
Sollst du nicht sie sehen,
Du geliebter Mann?
Bleib an meinem Herzen,
Fühle dessen Schlag,
Dass ich fest und fester
Nur dich drücken mag.
Hier an meinem Bette
Hat die Wiege Raum,
Wo sie still verberge
Meinen holden Traum;
Kommen wird der Morgen,
Wo der Traum erwacht,
Und daraus dein Bildnis
Mir entgegen lacht.



An meinem Herzen, an meiner Brust

An meinem Herzen, an meiner Brust,
Du meine Wonne, du meine Lust!
Das Glück ist die Liebe, die Lieb ist das Glück,
Ich hab’s gesagt und nehm’s nicht zurück.
Hab überschwenglich mich geschätzt,
Bin überglücklich aber jetzt.
Nur die da säugt, nur die da liebt
Das Kind, dem sie die Nahrung giebt;
Nur eine Mutter weiss allein,
Was lieben heisst und glücklich sein.
O, wie bedaur’ ich doch den Mann,
Der Mutterglück nicht fühlen kann!
Du lieber, lieber Engel, Du
Du schauest mich an und lächelst dazu!
An meinem Herzen, an meiner Brust,
Du meine Wonne, du meine Lust!



Schubert by Wallis Giunta

 

Gretchen am Spinnrade


Meine Ruh’ ist hin, 
Mein Herz ist schwer, 
Ich finde sie nimmer 
Und nimmermehr.
Wo ich ihn nicht hab’ 
Ist mir das Grab,
Die ganze Welt
Ist mir vergällt.
Mein armer Kopf 
Ist mir verrückt 
Mein armer Sinn 
Ist mir zerstückt.
Meine Ruh’ ist hin, 
Mein Herz ist schwer, 
Ich finde sie nimmer 
Und nimmermehr.
Nach ihm nur schau’ ich 
Zum Fenster hinaus, 
Nach ihm nur geh’ ich 
Aus dem Haus.
Sein hoher Gang,
Sein’ edle Gestalt, 
Seines Mundes Lächeln, 
Seiner Augen Gewalt.
Und seiner Rede 
Zauberfluss.
Sein Händedruck, 
Und ach, sein Kuss!
Meine Ruh’ ist hin, 
Mein Herz ist schwer, 
Ich finde sie nimmer 
Und nimmermehr.
Mein Busen drängt sich 
Nach ihm hin.
Ach dürft’ ich fassen 
Und halten ihn.
Und küssen ihn
So wie ich wollt’
An seinen Küssen
Vergehen sollt’!


Am Feierabend

Hätt’ ich tausend 
Arme zu rühren! 
Könnt’ ich brausend 
Die Räder führen! 
Könnt’ ich wehen 
Durch alle Haine! 
Könnt’ ich drehen 
Alle Steine!
Dass die schöne Müllerin 
Merkte meinen treuen Sinn!
Ach, wie ist mein Arm so schwach! 
Was ich hebe, was ich trage,
Was ich schneide, was ich schlage, 
Jeder Knappe tut mir’s nach.
Und da sitz’ ich in der grossen Runde, 
In der stillen kühlen Feierstunde, 
Und der Meister sagt zu Allen:
„Euer Werk hat mir gefallen;“
Und das liebe Mädchen sagt 
Allen eine gute Nacht.




VIVALDI by Cecilia Bartoli

Gelido in ogni vena Scorrer mi sento il sangue. L'ombra del figlio esangue M' ingombra di terror. E per maggior mia pena Veggio ch...